Székesfehérvár, 5. April 2026. Ein echtes Do-or-die-Spiel in der MET Arena für die Hausherren: Zum zweiten Mal in dieser Halbfinalserie trafen die Moser Medical Graz99ers auswärts auf Hydro Fehérvár AV19. An diesem Abend ließen die Grazer keinen Zweifel aufkommen, wer das Eis als Sieger verlassen würde. Über weite Strecken kontrollierten die 99ers das Spielgeschehen, spielten abgeklärt und effizient und setzten sich am Ende klar mit 5:1 durch. Mit diesem souveränen Erfolg fixierten die Steirer den „Sweep“ in der Serie – und machten den Finaleinzug perfekt.
99ers starteten gut in die Partie
Die Graz99ers nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und setzte die Defensive von Fehérvár unter Druck – Torhüter Rasmus Reijola wurde regelrecht warm geschossen. Die beste Möglichkeit hatte Lukas Haudum nach einem sehenswerten Doppelpass mit Kevin Roy, doch sein Onetimer strich nur knapp am Tor vorbei. Auch von der blauen Linie wurde es gefährlich: Paul Stapelfeldt traf mit einem Schuss lediglich die Stange. Mit Fortdauer fand Fehérvár AV19 besser ins Spiel, Nico Wieser hatte aber keine Mühe bei den wenigen Chancen. Ein spätes Powerplay der Grazer blieb ungenützt – 19 Sekunden Überzahl wurden ins Mitteldrittel mitgenommen.
Graz-Express rollte
In der 24. Minute nutzte Kasper Kotkansalo das dichte Getümmel vor dem Tor der Hausherren und traf mit einem Schuss von der blauen Linie zur 1:0-Führung. Die Steirer legten rasch nach – keine zwei Minuten später erhöhte Lukas Haudum mittels Rebound auf 2:0. Die Grazer hatten das Spiel nun klar im Griff und setzten weiter nach. In Überzahl war es schließlich Paul Huber, der erneut einen Abpraller verwertete und auf 3:0 stellte. Damit unterstrichen die Grazer eindrucksvoll ihre Dominanz und zeigten deutlich, wohin die Reise in dieser Partie geht.
Schiechl mit Doppelpack in Drittel 3
Fehérvár AV19 gab sich jedoch noch nicht geschlagen und kam in der 48. Minute zum Anschlusstreffer: Anže Kuralt bekam den Puck etwas glücklich und verwertete seinen eigenen Rebound zum 1:3. Kurz darauf musste Paul Huber auf die Strafbank, wodurch die Ungarn zu ihrem ersten Powerplay kamen und neue Hoffnung schöpften. Doch die Graz99ers hatten die perfekte Antwort parat: In Unterzahl schickte Manuel Ganahl Michael Schiechl auf die Reise, und der Routinier traf zwischen die Beine von Rasmus Reijola zum 4:1. Fünf Minuten vor dem Ende setzte Headcoach Ted Dent alles auf eine Karte und nahm Torhüter Reijola vom Eis. Den Schlusspunkt setzte jedoch erneut Michael Schiechl mit seinem zweiten Treffer in diesem Drittel zum 5:1-Endstand. Damit sicherten sich die Grazer souverän den Sieg und lösten das Ticket für das Finale.
win2day ICE Hockey League +++ Playoff-Halbfinale
Hydro Fehérvár AV19 – Moser Medical Graz99ers 1:5 (0:0)(0:3)(1:2)
Torfolge: 0:1 Kotkansalo (24.), 0:2 Haudum (26.), 0:3 Huber (31.PP), 1:3 Kuralt (48.), 1:4 Schiechl (50.SH), 1:5 Schiechl (59.EN)
Endstand der Best-of-seven-Serie: 0:4
Tabelle und Statistiken: https://www.ice.hockey
Highlights: https://www.ice.hockey/en/video/highlights
Foto: Attila Soos
Öffentliches Training: Start Graz99ers Pre-Season
Öffentliches Training: Start Graz99ers Pre-Season