11. September 2026

99ers unterliegen im „Welli“ 1:4 +++ Michael Schiechl feierte Comeback

Berlin, 11. September 2026.  Champions Hockey League Part 3 für die Moser Medical Graz99ers – und erstmals ging es für die Steirer auswärts zur Sache. Schauplatz war der legendäre „Welli“, der Wellblechpalast in Berlin. Gegenüber standen die Eisbären Berlin, der DEL-Meister der vergangenen drei Saisonen. Die Grazer kamen nur schwer in die Partie. Die Hausherren agierten von Beginn an aggressiv, machten viel Druck und waren immer wieder schnell am scheibenführenden Spieler. Die 99ers fanden dadurch zunächst kaum Möglichkeiten, ihr eigenes Spiel aufzuziehen. Am Ende setzten sich die Eisbären verdient mit 4:1 durch. Für die Grazer sorgte Chris Collins im Powerplay für den einzigen Treffer.

Wenig Zugriff auf die Partie für die 99ers gegen starke Berliner
Die Hausherren kamen aggressiv aus der Kabine und versuchten von Beginn an, das Spiel zu diktieren. Die 99ers hielten dagegen und bekamen ein Powerplay zugesprochen. Die numerische Überzahl konnte aber nicht genützt werden. In der 10. Minute gingen die Eisbären schließlich in Führung: Leo Pföderl bezwang Nico Wieser und stellte auf 1:0. Die Berliner blieben anschließend tonangebend und waren immer wieder schnell am scheibenführenden Spieler. Dadurch machten sie es den 99ers schwer, ihr eigenes Spiel aufzuziehen. Noch im ersten Abschnitt bauten die Deutschen ihren Vorsprung auf 3:0 aus. Zunächst traf Markus Vikingstad per Onetimer, ehe erneut Leo Pföderl zuschlug. Im Powerplay bekam der Berliner die Scheibe an der linken Halfwall und verwandelte direkt zur 3:0-Führung.

99ers schrieben erstmals an
Zu Beginn des zweiten Drittels bot sich zunächst ein ähnliches Bild wie im ersten Abschnitt: Bei den 99ers wollte offensiv nur wenig zusammenlaufen, während die Eisbären das Spiel weiterhin gut kontrollierten. In einem weiteren Powerplay gelang den Grazern dann aber der wichtige Anschlusstreffer. Chris Collins zog aus der Distanz ab und setzte seinen verdeckten Schuss an Jack LaFontaine vorbei zum 1:3 ins Netz. Der Treffer gab den Steirern sichtlich Selbstvertrauen. Die 99ers wurden nun besser, kamen stärker in die Zweikämpfe und fanden zunehmend besser in die Partie. Weitere Treffer fielen im zweiten Abschnitt nicht. Damit ging das Drittel mit 1:0 an die 99ers, die den Rückstand auf zwei Tore verkürzten. Vor dem Schlussabschnitt lagen die Eisbären weiterhin mit 3:1 in Führung.

Kalte Dusche nach Wiederbeginn
Leider erwischten die 99ers keinen guten Start in den Schlussabschnitt. Nach nur 35 Sekunden erhöhte Eric Mik auf 4:1 und stellte damit den alten Drei-Tore-Vorsprung der Eisbären wieder her. Die Grazer bekamen unmittelbar danach die Chance, im Powerplay zu reagieren. Josh Currie hatte dabei den Anschlusstreffer auf dem Schläger, sein Schuss prallte jedoch an der Stange ab. In der Folge fanden die 99ers nicht mehr entscheidend zurück in die Partie. Auch ein weiteres Powerplay konnten die Steirer nicht nutzen. Damit blieb es beim 4:1 für die Eisbären, die den Vorsprung souverän über die Zeit brachten. Für die 99ers gab es nach einem starken zweiten Drittel letztlich nichts mehr zu holen.

Champions-Hockey-League
Eisbären Berlin – Moser Medical Graz99ers 4:1 (3:0)(0:1)(1:0)    
Torfolge: 1:0 Pföderl (10.), 2:0 Vikingstad (19.), 3:0 Pföderl (20.PP), 3:1 Collins (28.PP), 4:1 Mik (41.)

 

Öffentliches Training: Start Graz99ers Pre-Season

Öffentliches Training: Start Graz99ers Pre-Season

 

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