Liberec, 13. September 2026. Die Moser Medical Graz99ers waren heute Nachmittag zum vierten Mal in der Champions Hockey League im Einsatz. In Tschechien trafen die Grazer auf die Bílí Tygři Liberec. Im Tor der 99ers stand Maxime Lagacé, weiterhin verletzungsbedingt nicht mit dabei waren Nico Brunner, Kevin Roy, Kevin Conley und Tim Harnisch. Paul Reiner und Lennart Braun waren bei ihren jeweiligen Kooperationsteams in Zell bzw. Kitzbühel. Nach einem frühen 0:2-Rückstand kämpften sich die 99ers zurück in die Partie. Josh Currie und CHL-Topscorer Chris Collins sorgten zwischenzeitlich für den 2:2-Ausgleich. In der Schlussphase kippte die Partie jedoch zugunsten der Hausherren, die innerhalb einer Minute drei weitere Treffer erzielten. Am Ende mussten sich die Grazer in Liberec mit 2:6 geschlagen geben.
99ers kamen nur langsam in die Gänge
Kein guter Start für die 99ers: Bereits nach 1:44 Minuten gingen die Hausherren in Führung. Radan Lenc reagierte am schnellsten und staubte zur frühen Führung ab – eine kalte Dusche für die Grazer. In der Folge fanden die 99ers nur schwer in die Partie. Viele Fehlpässe, Ungenauigkeiten und fehlende Präzision im Spielaufbau prägten das erste Drittel. Die Hausherren hatten dadurch immer wieder die Möglichkeit, Druck auf das Grazer Tor auszuüben. Gegen Ende des ersten Drittels ergab sich für die Tschechen die erste Powerplay-Möglichkeit, nachdem Bjorgvik-Holm auf die Strafbank musste. Die numerische Überlegenheit konnten die Hausherren zunächst jedoch nicht nutzen. 34 Sekunden des Powerplays wurden ins zweite Drittel mitgenommen.
Currie brachte 99ers zurück ins Spiel
Zunächst überstanden die 99ers die verbliebene Zeit in Unterzahl schadlos. Wenig später erhöhte Liberec jedoch auf 2:0: Layton Ahac fasste sich ein Herz und traf mit einem platzierten Wristshot. Der Anschlusstreffer der Grazer ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nach Vorarbeit unseres CHL-Topscorers Chris Collins stand Josh Currie goldrichtig und verwertete zum 1:2. Als erneut Ole Bjorgvik-Holm auf die Strafbank musste, waren die Grazer Unterzahl-Formationen abermals gefordert. Doch auch diesmal hielten die 99ers konsequent dagegen und überstanden die brenzlige Situation ohne weiteren Gegentreffer. Weitere Highlights hatte das zweite Drittel nicht zu bieten. Damit ging es aus Grazer Sicht mit einem knappen 1:2-Rückstand in die zweite Pause.
Ausgleich durch Collins – erneut keine Punkte in der CHL
Zu Beginn des dritten Drittels gab es zunächst wenig Zählbares. Dann erhielten die 99ers ihre erste Powerplay-Möglichkeit. Der Puck lief gut durch die eigenen Reihen, die Grazer suchten konsequent den Abschluss – und wurden dafür belohnt. Chris Collins nahm sich ein Herz und traf aus spitzem Winkel zum 2:2-Ausgleich. Die Freude über den Treffer währte allerdings nicht lange. Die Tschechen gingen erneut in Führung – und dabei war auch etwas Glück im Spiel: Layton Ahac wollte den Puck von hinter der Torlinie vor das Tor bringen, über den Schlittschuh von Bjorgvik-Holm fand die Scheibe schließlich den Weg ins Tor. In der Schlussphase mussten die 99ers erneut in Unterzahl ran. Bitter: Innerhalb von nur einer Minute kassierten die Grazer drei weitere Gegentreffer. Damit war die Partie entschieden und die 99ers mussten sich am Ende mit 2:6 geschlagen geben.
Champions-Hockey-League
Bílí Tygři Liberec – Moser Medical Graz99ers 6:2 (1:0)(1:1)(4:1)
Torfolge: 1:0 Lenc (2.), 2:0 Ahac (23.), 2:1 Currie (25.), 2:2 Collins (49.PP), 3:2 Ahac (52.), 4:2 Lenc (59.PP), 5:2 Prochazka (59.PP), 6:2 Jansa (60.PP)
Öffentliches Training: Start Graz99ers Pre-Season
Öffentliches Training: Start Graz99ers Pre-Season