Budapest, 15.Februar 2026. Nach der Olympia-Pause meldeten sich die Graz 99ers mit einem echten Ausrufezeichen zurück. In Budapest feierten die Steirer einen fulminanten 8:3-Auswärtssieg. Neuzugang Kevin Conley gab sein Debüt im Trikot der 99ers – und Rückkehrer Frank Hora stand nach monatelanger Zwangspause endlich wieder im Lineup. Seit seiner Verletzung am 2.11.2025 hatte er nur zusehen können, nun meldete er sich mit einem Treffer und einem Assist eindrucksvoll zurück. Zum Mann des Abends avancierte jedoch Marcus Vela, der mit einem Hattrick glänzte und maßgeblich am deutlichen Erfolg beteiligt war.
Traumstart der 99ers
Im ersten Drittel legten die Graz 99ers einen echten Traumstart hin und setzten die Hausherren von Beginn an massiv unter Druck. Bereits in der 4. Spielminute durften die Steirer jubeln: Nach einem Schuss von Paul Stapelfeldt stand Marcus Vela goldrichtig und lenkte den Puck zur frühen Führung ins Tor. Kurz darauf kassierten die Gastgeber die erste Strafe der Partie – und Graz zeigte sich im Powerplay eiskalt. Nur elf Sekunden dauerte es, bis erneut Marcus Vela zuschlug. Mit einem präzisen Schuss ins Kreuzeck ließ er Torhüter Nagy keinerlei Abwehrchance und stellte auf 2:0. Doch die hungrigen 99ers hatten noch lange nicht genug. „Mister Comeback“ Frank Hora erhöhte mit einem Schuss von der blauen Linie auf 3:0. Keine zwei Minuten später folgte der nächste Nackenschlag für die Ungarn: Kilian Zündel krönte eine starke Phase der Grazer mit einem sehenswerten Treffer zum 4:0. Die Ungarn jedoch bewiesen Moral und verkürzten noch vor der Pause durch einen Doppelschlag auf 2:4.
Marcus Vela schnürte Hattrick
Auch im zweiten Drittel knüpften die Graz 99ers nahtlos an ihre dominante Vorstellung an. Gerade einmal 1:05 Minuten waren gespielt, als Collins im Eins-gegen-eins Torhüter Nagy keine Chance ließ und souverän auf 5:2 stellte. Dieser Treffer bedeutete zugleich das Ende des Arbeitstags für den ungarischen Schlussmann – fortan hütete Bence Balizs das Tor. Doch auch der neue Keeper wurde kalt erwischt: Direkt nach seiner Einwechslung schlug Josh Currie zu und erhöhte auf 6:2. Graz blieb klar tonangebend und setzte die Defensive der Gastgeber permanent unter Druck. Den nächsten Höhepunkt setzte erneut Marcus Vela. Nach einem Schuss von Kevin Roy stand die Nummer 12 wieder perfekt vor dem Tor und fälschte erfolgreich zum 7:2 ab – damit schnürte Vela seinen persönlichen Hattrick. Die Grazer ließen in Folge nichts anbrennen und kontrollierten das Geschehen.
99ers spielten Vorsprung sicher nach Hause
Im Schlussdrittel ließen die Graz 99ers nichts mehr anbrennen. Früh in Abschnitt drei nutzten die Steirer ein noch laufendes Powerplay aus dem zweiten Drittel eiskalt aus: Kasper Kotkansalo hämmerte den Puck von der blauen Linie unhaltbar zum 8:2 in die Maschen. In weiterer Folge kontrollierten die 99ers das Geschehen souverän, ließen Scheibe und Gegner laufen und spielten die Partie abgeklärt zu Ende. Die Ungarn bemühten sich zwar weiter, doch mehr als Ergebniskosmetik war nicht mehr möglich. Green gelang noch der Treffer zum 3:8-Endstand.
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FTC-Telekom – Moser Medical Graz99ers 3:8 (2:4)(0:3)(1:1)
Torfolge: 0:1 Vela (4.), 0:2 Vela (8.PP), 0:3 Hora (12.), 0:4 Zündel (14.), 1:4 Bengtsson (20.), 2:4 Kestilä (20.), 2:5 Collins (22.), 2:6 Currie (23.), 2:7 Vela (29.), 2:8 Kotkansalo (42.PP), 3:8 Green (56.)
Tabelle und Statistiken: https://www.ice.hockey
Highlights: https://www.ice.hockey/en/video/highlights
Foto: Fradimedia
Öffentliches Training: Start Graz99ers Pre-Season
Öffentliches Training: Start Graz99ers Pre-Season