27. März 2026

LET’S GO SEMIFINALS +++ GRAZ99ERS GEGEN FEHÈRVÀR LIVE AUF ORF 1

Graz, 27. März 2026. – Zwölf Tage nach ihrem fulminanten Aufstieg in Villach starten die Moser Medical Graz99ers am Sonntag (15.15 Uhr) in einem rappelvollen „Bunker“ gegen Fehérvár AV19 ins Abenteuer Playoff-Semifinale. Für Head Coach Dan Lacroix sind die Semifinalpaarungen „keine gar so große Überraschung“ und er mahnt „umso größeren Respekt“ vor Fehérvár ein.    

Der Gegner der Graz99ers im Semifinale, es ist eine ganz eigene, wenn nicht DIE Geschichte der heurigen Spielzeit. Denn dieses Kapitel hat nicht erst mit dem Viertelfinale gegen den KAC (4:2) begonnen geschrieben zu werden. Viel mehr waren es jene 34 Sekunden, die nach 48 Spielen der Grunddurchgang noch auf seiner Uhr hatte. Fehérvár lag im Ungarn-Derby gegen Ferencváros 1:2 zurück, die Saison war de facto zu Ende, der Liga-Novize aus Budapest in den Pre-Playoffs. Sekundenbruchteile danach traf Anže Kuralt zum Ausgleich und wenig später zum Overtime-3:2 und Pre-Playoffs-Ticket für Fehérvár.

Graz99ers vs. Fehérvár | HC Pustertal vs. Olimpija Ljubljana

Für Dan Lacroix, Head Coach der Graz99ers, alles keine gar so große Überraschung. „Natürlich sieht es immer überraschend aus, wenn ein Top-Team hinaus gekickt wird“, räumt Lacroix ein. „Aber so ist es nicht. Die Liga ist derart knapp, jeder kann jeden schlagen. Da können auch solche Dinge passieren“, sagt Lacroix mit Blick auf die übrig gebliebenen vier Teams. Er habe, so Lacroix, Fehérvár in den Pre-Playoffs gegen Wien und jetzt gegen den KAC genauer beobachtet. „Da gibt es keinerlei Grund, irgendeinen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.“

Kleiner Pokal, großer Pokal

Und eine womögliche Euphorie, als erstes Team der Liga-Geschichte bereits nach einem Viertelfinale und erstmals im Grazer Eishockey seit 48 Jahren, seit dem ATSE 1978, als Österreichischer Staatsmeister festzustehen, die wurde in der Graz99ers-Kabine möglichst pragmatisch gesehen. „Schon sehr cool, wenn man sieht, welchen Stellenwert Eishockey in Graz plötzlich wieder hat. Aber wir wollen natürlich noch mehr“, sagt etwa Paul Huber. „Wir können das ganz gut einordnen. Natürlich wissen wir alle – es ist eine internationale Liga und am Ende zählt der Liga-Pokal“, so Lukas Haudum.

Fakten, Zahlen & Prozente

Powerplay, gesamte Saison: Graz99ers 23,39% Effizienz (1. Liga-Rang), Fehérvár 18,29% (10.). – Penalty Killing: 85,53% (1.) zu 78,11% (11.). – Schüsse aufs Tor: 1.960 (1.) zu 1.692 (5.). – Effizienz der Torschüsse: 9,13% (10.) zu 8,10% (13.). – Tore: 179 (3.) zu 137 (9.). – Gegentore: 107 (1.) zu 183 (11.). – Save Percentage gesamt: 91,73% (2.) zu 90,65 (5.)%.

Playoffs 2025|26, Torschützen: Collins, Currie, Conley, Kotkansalo, Huber, Swaney (alle 4 Spiele) je 2 Tore bzw. Cheek (9 Spiele) 4 Tore. – Assists: Haudum 6 bzw. Messner 8. – Scorer Punkte: Haudum 7 bzw. Messner 9. – Strafminuten: Hora 14 bzw. Kuralt 29. – Torhüter: Lagacé 95,93% bzw. Reijola 91,76%

Unsere Statements

Daniel Lacroix, Head Coach Graz99ers: „Die Playoffs sind eine völlig eigene Saison. Wir haben zu großen Respekt vor der Liga, vor jedem Gegner, um hier irgendetwas nicht ernst zu nehmen. Ich habe Fehérvár in den Pre-Playoffs in Wien gesehen, ich habe sie jetzt gegen den KAC gesehen – sie haben einen extrem starken Tormann, sind sehr strukturiert, machen viele Dinge richtig. Fehérvár hat gerade ein Momentum. Unser Job ist es, ihnen dieses wegzunehmen. Aber vermutlich denken sie von uns das Gleiche. Auch wir kommen mit vier Siegen und mit einem Momentum. Ich meine, das wird eine sehr interessante Serie.“

Head2Head, 2025|26: 9:4 H (Tore Graz99ers: Huber 2, Bailen 2, Vela, Holzer, Roy, Kainz, Collins) 1:2 A (Vela), 4:2 H (Swaney, Vela, Schiechl, Holzer), 2:5 A (Roy, Schiechl)

Playoffs 2025|26, win2day ICE Hockey League – Semifinale, Spiel 1: Moser Medical Graz99ers vs. Fehérvár AV19 (Sonntag, 29.3. | 15.15 Uhr | Merkur Eisstadion Graz-Liebenau)

Live: ORF 1 (ab 15.05 Uhr), Kommentatoren Gerfried Nagel & Dominique Heinrich bzw. Hannes Kargl

Mit zwei Siegen – Graz99ers gegen VSV bereits um vier „Match-Pucks“

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