Graz, 08.01.2026. – Die Moser Medical Graz99ers haben am morgigen Freitag (18.30 Uhr) den HC Bozen Südtirol zu Gast, der mit neuem Gesicht als noch zuletzt anreist. Ungebeten „eingefallen„ ist ein Virus, das Head Coach Dan Lacroix erst am Spieltag ermöglicht, sein Lineup zusammenzustellen. Am Sonntag (17.30 Uhr) kommen dann die Vienna Capitals zum ORF-Live-Spiel nach Graz.
Dan Lacroix, Head Coach der Graz99ers, spricht zwar noch kurz die „schlechten Phasen“ im letzten Spiel (2:5 Fehérvár, Anm.) an und dass es darum ginge, „um zu gewinnen, möglichst wenige“ solcher Zeitspannen zu haben. Keeper Nico Wieser zum Beispiel möchte hingegen „gar nicht mehr zurück, sondern lieber nach vorne schauen“. Nach vorne heißt Bozen. Und da geben Lacroix ohnehin andere Dinge einiges aufzulösen.
Ein Virus treibt dieser Tage in der Kabine sein „Unwesen“. Die Balance zwischen Training mit teils nur 13, 14 Spielern und Erholung sei, so Lacroix, etwas kniffelig. „Im Moment ändert sich einiges sehr schnell. Morgen ist wieder ein neuer Tag und erst da werden wir sehen, wer gegen Bozen dabei sein kann.“
Blick auf den Gegner
Beim letzten Spiel des HC Bozen Ende November in Graz noch nicht mit dabei waren vier hochinteressante Personalien: Allen voran Head Coach Doug Shedden, 64-jähriger Kanadier, der knapp vor Weihnachten Kurt Kleinendorst abgelöst hat. Shedden war zuvor Trainer in einigen von Europas Top-Ligen, führte Finnland 2008 als Teamchef zu WM-Bronze und gewann mit Kanada als Assistent Coach den Spengler Cup.
Und selbst beim Backup-Goalie rüstete Bozen höchstqualitativ nach, holte für den verletzten Gianluca Vallini mit dem Finnen Christopher Gibson einen ehemaligen NHL-Keeper u.a. der New York Islanders. Erst diese Woche wurde der kanadisch-slowenische Verteidiger Matt Cairns als Ersatz für den verletzten Mark Barberio engagiert. Gar erst vor 24 Stunden hat Bozen den vertragslosen Matteo Gennaro zurück in die Liga geholt, der in den letzten zwei Saisonen bei Asiago mit 41 Toren und 90 Punkten als Scorer glänzte.
Fakten, Zahlen & Prozente
Powerplay: Graz99ers 25,23% Effizienz (2. Liga-Rang), HC Bozen 22,58% (5.). – Penalty Killing: 84,62% (1.) zu 83,33% (2.). – Schüsse aufs Tor: 1.273 (1.) zu 1.149 (3.). – Effizienz der Torschüsse: 8,8% (10.) zu 10,27% (6.). – Tore: 112 (6.) zu 118 (3.). – Gegentore: 75 (2.) zu 80 (3.). – Save Percentage gesamt: 91,34% (3.) zu 90,84 (4.)%. – Torschützen: Collins 15 (11.) bzw. McClure 20 (2.). – Assists: Bailen 35 (1.) bzw. Schneider 25 (7.). – Strafminuten: Holzer 34 (21.) bzw. Digiacinto 39 (12.). – Torhüter: Lagacé (25 Spiele) 92,04%, Wieser (11) 90,95% bzw. Harvey (27) 91,08%, Gibson (1) 100,00%
Unser Statement
Dan Lacroix, Head Coach: „Bozen ist ein Top-Team und eine wirklich hart spielende, physisch sehr starke Mannschaft. Aber auch wir können physisch stark spielen, können schnell spielen. Das Spiel zuletzt in Ungarn war nicht so gut von uns. Wir haben zwar einige Zeit gut gespielt, dann aber auch richtig schlecht. Wenn du in dieser Liga gewinnen willst, musst du möglichst wenige solcher schlechten Phasen haben.“
win2day ICE Hockey League 2025|26, 38. Runde: Moser Medical Graz99ers vs. HC Bozen Südtirol Alperia (Freitag, 9. Jänner 2026 | 18.30 Uhr | Merkur Eisstadion, Graz-Liebenau). – 39. Runde: Moser Medical Graz99ers vs. Vienna Capitals (Sonntag, 11. Jänner | 17.30 Uhr | ORF Sport+ live)
Head2Head, 2025|26: 4:3 SO A (Tore Graz99ers: Huber, Kainz, Schiechl, Haudum), 6:3 H (Schiechl, Currie, Roy, Collins, Huber, Holzer)
Update*] abwesende Spieler: Hora, Swaney (Out Indefinitely), Koch (Week To Week)
Live: sporteurope.tv/moser-medical-graz99ers