Graz, 04.01.2026. – Genug ist genug. Aber dass die Moser Medical Graz99ers seit drei Jahren und drei Monaten bei Hydro Fehérvár AV19 nicht mehr gewonnen haben, irritiert Head Coach Dan Lacroix vor dem Montag-Spiel (19.15 Uhr) in Ungarn nicht. „Wir waren dort zuletzt schon gut und sind inzwischen noch besser geworden.“
Das Fernduell um die Tabellenführung hat sich, zumindest für den morgigen Spieltag, auf einen Zweikampf reduziert. Ein Pünktchen liegt der KAC vor seinem Heimspiel gegen den HC Pustertal vor den Graz99ers. Welche allerdings – wieder in einem „Flow“ und mit dem überzeugenden 2:0 bei Ljubljana mit fünf Siegen am Stück – bei einem absolvierten Spiel weniger halten. Red Bull Salzburg hingegen – seit Anfang Dezember ungeschlagen und mit gar zehn Siegen in Serie – hat derzeit sechs bzw. sieben Zähler Rückstand auf das Spitzenduo.
Die Graz99ers wiederum haben insbesondere auf ungarischem Territorium einiges aufzuholen. Seit drei Jahren und drei Monaten haben sie in Székesfehérvár nicht einmal mehr gepunktet. Ein 2:1 (Tore: Schiechl und Zusevics in der Overtime) am 7. Oktober 2022 war das letzte Zählbare. Was Head Coach Dan Lacroix zwar ein „Ooooooh“ entlockt, aber nicht weiter beunruhigt. „Ich kann ja nicht sagen, was vor meiner Zeit war. Aber wir hatten zuletzt dort schon sehr gut gespielt, hatten das Momentum öfter auf unserer Seite. Und inzwischen ist unser Spiel nochmals besser geworden“, erinnert sich Lacroix an den vergangenen November und sein erstes Spiel (1:2, Anm.), damals noch auf der Tribüne, mit den Graz99ers.
Blick auf den Gegner
Die bisherige Saison und so auch die letzten Wochen von Fehérvár gleichen einer Art Hochschaubahn. Starken Heimauftritten gegen Linz (4:2) und die Vienna Capitals (2:1) folgten in Ljubljana (0:5) und dann in Linz (0:7) empfindliche Niederlagen. Während der Start ins neue Jahr im Ungarn-Derby in Budapest (6:3) geglückt ist. Auf einen ursprünglich angepeilten Playoff-Platz fehlen Fehérvár derzeit 12 Punkte, während die Linie unterhalb der Pre-Playoff-Teams nur 4 Zähler entfernt ist.
Fakten, Zahlen & Prozente
Powerplay: Graz99ers 23,85% Erfolgsquote (3. Liga-Rang), Fehérvár 18,95% (9.). – Penalty Killing: 86,14% (1.) zu 83,81% (2.). – Schüsse aufs Tor: 1.234 (1.) zu 934 (10.). – Effizienz der Torschüsse: 8,91% (10.) zu 8,03% (13.). – Tore: 110 (6.) zu 75 (12.). – Gegentore: 70 (1.) zu 105 (8.). – Save Percentage gesamt: 91,61% (2.) zu 90,69 (5.)%. – Torschützen: Collins 15 (9.) bzw. Kuralt 9 (46.). – Assists: Bailen 33 (1.) bzw. Andersen 16 (36.). – Strafminuten: Holzer 34 (20.) bzw. Messner 34 (19.). – Torhüter: Lagacé (24 Spiele) 92,45%, Wieser (11) 90,95% bzw. Reijola (26) 91,45%, Horvath (9) 90,19
Unser Statement
Dan Lacroix, Head Coach: „Fehérvár ist extrem heimstark. Sie sind ein gut organisiertes und strukturiertes Team. Eine momentane Tabellensituation sagt wenig über ein kommendes Spiel. Das sieht man ja an den vielen, sehr engen Resultaten. Wenn du einen Gegner nicht entsprechend wertschätzt und einschätzt, wäre das ein Zeichen ganz schlechter Vorbereitung. Wir werden jedenfalls gut vorbereit sein.“
win2day ICE Hockey League 2025|26, 37. Runde: Hydro Fehérvár AV19 vs. Moser Medical Graz99ers (Montag, 5. Jänner 2026 | 19.15 Uhr | MET Aréna, Székesfehérvár)
Head2Head, 2025|26: 9:4 H (Tore Graz99ers: Huber 2, Bailen 2, Vela, Holzer, Roy, Kainz, Collins), 1:2 A (Tor: Vela), 4:2 H (Tore: Swaney, Vela, Schiechl, Holzer)
Update*] abwesende Spieler: Frank Hora, Nick Swaney, Anders Koch (Out Indefinitely), Kotkansalo (Game Day Decision)
Live: sporteurope.tv/moser-medical-graz99ers