3. April 2026

SPIEL 4 IN FEHÉRVÁR +++ MIT NICO WIESER, ABER ENTWARNUNG BEI MAX LAGACÉ

Graz, 3. April 2026. – Mit vier Matchpucks in der Tasche brechen die Moser Medical Graz99ers am Karsamstag nach Ungarn auf. Im vierten Semifinale bei Hydro Fehérvár AV19 am Ostersonntag (16.30 Uhr, ORF Sport+ überträgt live) wird vorerst einmal Nico Wieser im Tor Max Lagacé vertreten. Was Head Coach Dan Lacroix aber nicht wirklich beunruhigt.    

Head Coach Dan Lacroix hat sich von den Augenblicken vermeintlicher Dramatik, als Keeper Max Lagacé, eine Verletzung signalisierend, vom Eis fuhr, nicht anstecken lassen. „Bei Dingen, die ich selbst nicht kontrollieren kann, habe ich keine großen Emotionen“, sagte Lacroix auf die Frage, was ihm da durch den Kopf gegangen sei. „Es gibt auch keinen Grund, sich darüber zu ärgern oder besorgt zu sein. Was ich weiß ist, dass wir einen wirklich guten Backup (Nico Wieser, Anm.) haben.“

Erst vor wenigen Tagen, berichtet Lacroix, habe er mit Nico Wieser ein langes Gespräch geführt. „Ich habe ihm vor Augen geführt, dass jederzeit Dinge passieren können und er daher fokussiert und bereit sein muss.“ Es liege jetzt an ihm, sagt Lacroix, auch tatsächlich bereit zu sein. „Wir haben zwar eine klare Nummer eins im Tor. Aber wir sind die gesamte Saison mit beiden Torleuten sehr selbstbewusst aufgetreten. Wir können Nico jedenfalls zu hundert Prozent vertrauen. Es ändert überhaupt nichts an unserer Vorbereitung und an unserer Herangehensweise an das nächste Spiel. Unsere Spieler werden vor Nico genau das gleiche machen, was sie auch vor Max (Lagacé, Anm.) machen würden“, so Lacroix

MRT-Untersuchung

Nach eingehenden medizinischen Untersuchungen von Max Lagacé inklusive bildgebendem Verfahren mittels MRT konnten die Teamärzte der Graz99ers und Sportdirektor Philipp Pinter heute gegen Mittag aber ein wenig aufatmen und zumindest „vorsichtige Entwarnung“ geben. „Am Sonntag in Ungarn wird zwar auf jeden Fall Nico Wieser im Tor stehen. Alles Weitere müssen wir dann auf uns zukommen lassen und in der Tormannfrage von Spiel zu Spiel entscheiden.“

Starke Statistiken

Und auch bei Nico Wieser war der Schreckmoment ein sehr kurzer. „Es war natürlich ein unerwarteter Moment. Da sind mir schon viele Sachen durch den Kopf geschossen. (lacht) Und der Puls ist ziemlich rauf gegangen“, sagt Wieser. „Aber ich fürchte mich auch vor nichts, was auf mich zukommt. Ich bin da. Wenn sie mich brauchen, bin ich da.“

Zumal die Zahlen ja ein sehr klare Sprache sprechen, dass ein Nico Wieser im Tor keinerlei Grund zur Sorge ist. Mit einer Save Percentage von 92,97% und nur 1,9 Gegentoren im Schnitt in den zwölf Spielen Grunddurchgang, die er im Vorjahr absolviert hat, führte der 28-jährige gebürtige Villacher das Liga-Ranking an. Alles in allem war dann nur Bozens Star-Keeper Sam Harvey vor Wieser gereiht. Und auch in den heurigen bislang 15 Partien überzeugte Wieser mit 90,8% voll und ganz.

Unsere Statements

Daniel Lacroix, Head Coach Graz99ers: „Natürlich erwartet uns Sonntag in Ungarn ein Gegner, der schon etwas verzweifelt ist. Aber Fehérvár ist ein stolzes Team. Und wie sie zurückkommen können, haben sie in den Pre-Playoffs gegen Wien und gegen den KAC eindrucksvoll gezeigt. Wir stellen uns jedenfalls nach wie vor darauf ein, dass sie mit ihrem bestes Spiel auftreten werden. Das heißt, wir müssen das Beste zeigen, um deren Bestes zu schlagen.“

Playoffs 2025|26, win2day ICE Hockey League – Semifinale, Spiel 4: Hydro Fehérvár AV19 vs. Moser Medical Graz99ers (Sonntag, 5.4. | 16.30 Uhr | MET Aréna Székesfehérvár). – Serie: 3:0 Graz99ers

Live: ORF Sport+ live (ab 16.20 Uhr), Kommentatoren Daniel Warmuth & Dominique Heinrich

Mit zwei Siegen – Graz99ers gegen VSV bereits um vier „Match-Pucks“

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